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22.5. - Gestisch Leben: ZU HAUSE SCHMECKT’S AM BESTEN

Michelle Bray, Lara Chahal (Thespis Zentrum, Bautzen)

am Mittwoch, 22. Mai 2019, 17 Uhr

im Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft | Ritterstraße 16 | 1. OG | 04109 Leipzig

 

Was für dich fremd ist, ist für mich normal. Was für dich anders ist, macht uns zu Verbündeten. Wo du normal bist, habe ich keinen Platz. 

 

Unter der Anleitung vom Thespis Zentrum, setzten und setzen sich neun Frauen beim gemeinsamen Essen mit Fragen nach Sichtbarkeit und Gelesenwerden/Zuschreibungen, Erwartungen und Normalität auseinander. In einem interaktiven Workshop im Rahmen der Reihe Gestisch leben bekommt man als Teilnehmer*in die Möglichkeit einen konkreten Einblick in die Probenarbeit des Projektes zu bekommen und den Themenfeldern praktisch zu begegnen.

 

Lara Chahal ist für das Diskursprogramm im Thespis Zentrum für transkulturelle Theaterarbeit, Bautzen verantwortlich. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf einer rassismus- und machtkritischen Auseinandersetzung mit (lokalen) Strukturen im Kulturbetrieb und deren Konfrontation und Aufarbeitung über partizipative Theaterprojekte. Lara Chahal hat Internationale Entwicklung in Wien und Applied Theatre in London studiert und seitdem in verschiedenen Projekten international gearbeitet. Seit 2018 ist sie am Thespis Zentrum in Bautzen.

 

Michelle Bray studierte Schauspiel an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin. Sie arbeitete als Schauspielerin, Puppenspielerin, Regieassistentin und Theaterpädagogin an verschiedenen deutschen Theaterhäusern. In Bautzen realisierte sie (unter anderem) das Theaterprojekt »Romeo und Julia auf Platte« und baut(e) das Projekt Thespis Zentrum mit auf. Seit Mai 2019 ist sie Agentin für Diversität an den Bühnen und Orchestern der Stadt Bielefeld.