Dr. Veronika Darian

Curriculum Vitae

  • Studium der Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Bonn und Leipzig.
  • 1988-1999 Arbeit als Schauspielerin und Regisseurin im freien Theater.
  • 1996-2002 Regieassistentin für Fernsehproduktionen der Musikredaktion des WDR Köln im In- und Ausland (in Zusammenarbeit mit den RegisseurInnen Annette Kanzler, Joachim Dennhardt, Mauricio Kagel).
  • 1996-2003 Freie Mitarbeit (Synchronübersetzung, Projektassistenz, Produktionsleitung) bei verschiedenen Theaterfestivals (u.a. Bonner Biennale, Theaterformen Hannover), bei der EXPO2000 Hannover und der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.
  • Redakteurin und Autorin der Zeitschrift "Kaleidoskopien. Medien - Wissen - Performance" (1998-2002) und des e-journals "thewis" (2003-2005) der Gesellschaft für Theaterwissenschaft.
  • Promotion 2004: "Das Theater der Bild/Beschreibung. Zum Verhältnis von Sprache, Macht und Bild in Zeiten der Souveränität".
  • 2006-2008 Jury- bzw. Beiratsmitglied des Theaterwettbewerbs "Hin und Kunst" des Fachschaftsrats für Theaterwissenschaft und des LOFFT (Leipziger Off-Theater)
  • 2008-2009 Jurymitglied des Internationalen Regiefestivals
  • Seit 2004 Wissenschaftliche Assistentin bzw. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig
  • 2010/2011 Vertretung der Juniorprofessur Tanzwissenschaft am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin
  • 2013/2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kultur- und Medienwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Bereich Theaterwissenschaft

Curriculum Vitae

Eigenständige Publikationen und Herausgeberschaften

Zu den Publikationen

Publikationsliste

Forschungsschwerpunkte

Das Theater des Alter(n)s und der Dinge (Theater als Alter(ns)- und Dingforschung); Biographie und Narration in Theater, Tanz und Performance; Theater in Gesellschaft(en) in Transformation; Konstellationen von Gemeinschaft(en) in Theater und Film; Eloquentia artium - Beredsamkeit der Künste; Theater im intermedialen Verhältnis zu Bildender Kunst, Film und Fotografie; PestGemeinschaften - Die Pest und das Theater

Konferenzen (Konzeption und Leitung)

  • "Die Praxis der/des Echo. Vom Widerhall in den Künsten, dem Theater und der Geschichte", 02/2013 Internationales wissenschaftlich-künstlerisches Symposium; 11/2013 Wissenschaftlich-künstlerisches Nachwuchskolloquium  (zus. m. Dr. Micha Braun und Jeanne Bindernagel), www.echo2013.de
  • 46. + 47. Büdinger Gespräche 2008 + 2009: "Künstler als Elite?" (zus. m. Prof. Markus A. Denzel), Schloss Büdingen; Leipzig
  • "Verhaltene Beredsamkeit? - Politik, Pathos und Philosophie der Geste" (zus. m. Michael Wehren und Katharina Polster), Kooperation mit der HGB Leipzig im Rahmen des Projektes "Eine Frage (nach) der Geste", Dezember 2006, Oper Leipzig
  • "Mind the Map! - History Is Not Given" (zus. m. Prof. Marina Grzinic und Prof. Günther Heeg), Oktober 2005, Schaubühne Lindenfels

Abschlussarbeiten (Erstgutachterin)

Bachelor-Arbeiten

SoSe 2009

Lisa Lemke: Familie auf dem Prüfstand. Die Inszenierung innerfamiliärer Generationen

Elisabeth Schaber: Schöner Schmerz. Über Gewalt, Sexualität, Krieg und Tod in Blasted von Sarah Kane

Teresa Stübner: Die Insel/Schiff/Meer-Metaphorik in dem Stück "Die Wendische Schiffahrt" von Kito Lorenc

SoSe 2010

Johanna Dähler: Absurdes Theater. Identitätskonstruktionen bei Harold Pinter am Beispiel von "Old Times"

Stefanie Gayh: Der dysfunktionale Mensch im absurden Theater - Untersuchung der Figurenkonstellation in Eugéne Ionescos "Les Chaise" und Samuel Becketts "Endgame"

Franca Hähle: Die Inszenierung des Absurden bei Franz Kafkas Das Schloß

Sandra Mühlbach: Die Entwicklung des kommerziellen Musiktheaters am Beispiel der Stage Entertainment

Aleksandra Stankiewicz: Das Warten und seine Ästhetik. Warten als Lebenshaltung: Ästhetische und formale Zwischenräume des Wartens in "Warten auf Godot" von Samuel Beckett

Mara Wedertz: "La Boheme" im Medienwechsel: Roman-Oper-Musical

WiSe 2010/11

Nadja Massumeh Rasch: Verfremdung bei Brecht und Ionesco

SoSe 2011

Finja Katharina Böhack: Rezipient in der Krise? Das Spiel mit Realität und Identität im unzuverlässig erzählten Film

Josephine Gehrt: Der absurde Körper. Eine Untersuchung der Körper im dramatischen Werk Samuel Becketts

Sabine Hennig: Absurdes Theater des Protests? Tendenzen eines Absurden Theaters in Spanien zur Zeit der Franco-

Diktatur am Beispiel von Fernando Arrabals "El triciclo" und Manuel de Pedrolos "Hombres y No"

Felix Palent: Konfrontation mit dem Nichts in Samuel Becketts Endspiel

WiSe 2011/12

Melanie Schröder: Das Filmische bei Arthur Schnitzler

Theresa Welge: Die unheimliche Heimat Werner Schwabs. Eine Untersuchung zum Heimat-Begriff im Werk von Werner Schwab

SoSe 2012

Franziska Benack: Eine Analyse der absurden Philosophie Albert Camus mit Augenmerk auf den Erkenntnismoment und den absurden Helden im Sisyphosmythos und Belagerungszustand

Valeska Fuchs: Biographisches Theater als theaterpädagogisches Projekt am Fallbeispiel der Inszenierung "rauschen" des tjg. theater junge generation Dresden

Felix Ritter: Das Absurde in Becketts Endspiel. Eine Frage nach der Philosophie des Absurden

Anika Strümper: Praktiken des Flaneurs. Eine Untersuchung theoretischer Ansätze und deren Anwendungsmöglichkeiten in Bezug auf aktuelle performative Umgangsweisen im öffentlichen Raum

Isabel Thaler: Samuel Beckett und die Videokunst. Samuel Becketts Fernseh- und Videokunstwerke als Anregung für Videokünstler

Juliane Zumpe: Theater des Anderen. Die Dramatik des pataphysischen Bewusstseins

WiSe 2012/13

Clara Sophia Becker: Das Museum der Gegenwart und seine künstlerische Bearbeitung bei Michael Fehr und Robert Kusmirowski

Liese Endler: Immersive Erfahrungsräume in Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum

Caroline Krämer: Warum Romane dramatisieren? Eine Untersuchung zum Phänomen Romanadaption

Laura Kröner: Kollektive & Projekte. Arbeitsstrukturen und kulturpolitischer Kontext der aktuellen Freien Theaterszene in Deutschland

Sophie Ruth Nikoleit: Stretch Yourself. Gender_De-Konstruktionen in der Performance Kunst am Beispiel des Drag-Kingings

SoSe 2013

Sarah Dockhorn: Lebensgeschichten im Theater - Inszenierung von Erinnerung und Gedächtnis in "Mi vida después"

Tabea Dunemann: Gewaltdarstellung am Beispiel von Nick McDonells Roman "Twelve" und seiner Verfilmung

Benjamin Große: Momente unzuverlässigen Erzählens in den Filmen von Jean-Luc Godard unter besonderer Berücksichtigung seiner früheren Filme der 1960er Jahre A bout de souffle und Le Mépris

Ilona Schaal: Translation im Theater - Herausforderungen und Potentiale

Constanze Stutz: Depression als ästhetisches Phänomen am Rande der Entwürfe von Weiblichkeit in Lars von Triers Melancholia

Stephan Wagner: Der organlose Körper bei Deleuze und Guattari und seine Anwendbarkeit im zeitgenössischen Tanz

SoSe 2014

Anne Brüssau: Zwischen den Bildern. Das Konzept der Leerstelle in Jim Jarmuschs Stranger Than Paradise

Franziska Hilde Frank: "Die unzuverlässige Greisin" Unzuverlässiges Erzählen mit dem "alten" Körper

SoSe 2015

Katharina Deißler: Das Biodrama der Vivi Tellas

Valerie Göhring: Theater und Geschichte(n) – Was kommt nach der Postdramatik? Eine Untersuchung, wegbegleitet vom Alter(n), Biographie und Geschlecht

Marie Luise Koch: Inklusion durch Theater. Eine Brücke zwischen Menschen mit Behinderung und der Gesellschaft

Master-Arbeiten

SoSe 2012

Sebastian Schimmel: Warten auf den Sinn: Der gemeinsame Nennen Camus‘ und Dürrenmatts und das Absurde an Beispielen

SoSe 2015

Fabienne Mentzel: Pussy Riot als mediales Phänomen. Die Medienstrategie

WiSe 2015/16

Tammo Hobein: Körperkonstruktion und Geschlechtlichkeit in David Cronenbergs Frühwerk. Eine motivgeschichtliche Analyse

Magister-Arbeiten

2009

Sarah Buddeberg: „Erlöse uns von dem Bösen“ – Möglichkeiten einer Befreiung aus moralischen Dilemmata in Lars von Triers Trilogien am Beispiel von EUROPA und BREAKING THE WAVES

Hannah Schöbel: Der Raum des Swimmingpools als Raum der Inszenierung von Veränderung in den Coming-of-Age-Filmen „The Graduate“, „Deep End“ und „Y tu mamá también“

2010

Simone Allmendinger: Die Wirklichkeit der Fake-Doku

Daniel Herold: Die Bedeutung des Theaters im Werk von David Lynch als stilistisches Mittel des Regisseurs. Betrachtung finden hierin die Langfilme David Lynchs in ausgewählten Beispielen

Anna Wollner: „Woanders is auch scheiße“. Der Heimatbegriff im aktuellen deutschen Film

2011

Maria Leucht: Der Kirschgarten von Anton Tschechow. Umbruch im Inselmotiv an ausgewählten Inszenierungen

Katharina Rose: Wahrnehmung durch das Medium Fotografie. Am Beispiel ausgewählter Fotografien von Andreas Gursky

Nancy Windisch: Die Rolle der alten Frau in literarischen Geschichten im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Anhand der Stück „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Bertolt Brecht, „Lulu“ von Alban Berg sowie deren Vorlage „Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ von Frank Wedekind und dem Roman „Der Vorleser“ von Bernard Schlink

2012

Julia Knauer: Macht Internet Theater?

Kontakt

Tel.: 0341-9730406
Raum 106
darian@uni-leipzig.de

Sprechzeit WS 16/17:
Mittwoch: 13.00-14.00 Uhr

Studienfachberatung

Seit Februar 2014 hat Frau Dr. Veronika Darian die Studienfachberatung übernommen. Bei Bedarf melden Sie sich per Email oder kommen Sie in die Sprechstunde.

Erasmus+-Beauftragte des Instituts

Weitere Informationen finden Sie auch unter Auslandsstudium,

auf der Seite des Akademischen Auslandsamtes

und auf der Seite des Studienbüros.