Das Theater der Wiederholung: Wissenschaftlich-künstlerisches Symposium

Online-Publikation

Die ersten Beiträge der Online-Publikation zu dem Symposium „Das Theater der Wiederholung“ sind online!

Zur Website

Die Online-Publikation enthält die Beiträge der TeilnehmerInnen des wissenschaftlich-künstlerischen Symposiums „Das Theater der Wiederholung“ vom 30. Oktober bis zum 01. November 2014 in Leipzig. Insgesamt  30 (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen, darunter vier internationale Gäste sowie acht VertreterInnen gegenwärtiger Positionen aus den visuellen und performativen Künsten trafen sich im Theater der Jungen Welt Leipzig zum gemeinsamen Dialog über die Figur der Wiederholung. Die Wiederholung als „die neue philosophische Kategorie, die es zu entdecken gilt“ (Kierkegaard) revolutioniert die herkömmliche Vorstellung praktischen Handelns in doppelter Hinsicht: Sie unterstreicht den strikten Geschichtsbezug des Handelns und offenbart seine eigentümliche Theatralität. Folgerichtig fokussierte das Symposium die Theatralität von Wiederholungsphänomenen und leitete damit einen Paradigmenwechsel in der Erforschung des performativen Handelns ein. Die Keynote Lecture des Symposiums, die ebenfalls in der Online-Publikation erscheinen wird, hielt der slowenische Performer Janez Janša, einer der international bekanntesten Reenactment-Künstler und Theoretiker.

Symposium

Das Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, ausgezeichnet mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST, feiert sein zwanzigjähriges Bestehen mit einer Reihe von wissenschaftlich-künstlerischen Festivitäten. Feiern Sie mit uns!

Wir laden Sie herzlich ein zum Symposium des DFG-Forschungsprojekts

Das Theater der Wiederholung
vom 30. Oktober bis 01. November 2014
im Theater der Jungen Welt Leipzig.

Die Wiederholung ist „die neue philosophische Kategorie, die es zu entdecken gilt“. (Kierkegaard)
Die Wiederholung führt ihr eigenes Theater auf.
Die Wiederholung ermöglicht Überleben.

Programm der Eröffnung

Die Keynote Lecture des Symposiums hält der slowenische Performer Janez Janša, einer der international bekanntesten Reenactment-Künstler und Theoretiker. Ein szenisches Reenactment von Heiner Müllers „Der Bau“ zeigen Studierende des Instituts für Theaterwissenschaft in Kooperation mit dem Theater der Jungen Welt. Performances im öffentlichen Raum der Stadt Leipzig und eine Reihe von Künstlergesprächen begleiten die Vorträge von renommierten Vertretern der Theaterwissenschaft und jungen Nachwuchswissenschaftlern.

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf dem Symposium begrüßen zu können.

Aktuelle Informationen rund um das Symposium finden Sie auf dem Programmflyer sowie auf unserer Website.

Eindrücke vom Symposium

Theater der Jungen Welt, Großer Saal, Photo: Andrea Hensel
Eröffnung: Die Leipziger Band „Giorgio“, Photo: Dorothea Wagner
Eröffnung: Prof. Dr. Manfred Rudersdorf, Photo: Dorothea Wagner
Eröffnung: Prof. Dr. Günther Heeg, Photo: Dorothea Wagner
Eröffnung: Andrea Hensel, Helena Wölfl, Jeanne Bindernagel, Tamar Pollak, Photo: Dorothea Wagner
Panel: Praktiken des Reenactments I, Prof. Dr. Gerald Siegmund, Tamar Pollak, Dr. Micha Braun, Photo: Dorothea Wagner
Panel: Körper Tanz Gedächtnis, PD Dr. Sabine Huschka, Dr. Veronika Darian, Photo: Dorothea Wagner
Keynote Lecture: Between Two Times, Janez Janša, Prof. Dr. Günther Heeg, Photo: Dorothea Wagner
Keynote Lecture: Between Two Times, Janez Janša, Photo: Dorothea Wagner
Panel: Geschichtstheater und Theatergeschichte, Michael Wehren, Dorota Sajewska, Jeanne Bindernagel, Photo: Andrea Hensel
Round Table mit: Lars Krüger, Josephine Bock, Melanie Albrecht, Michael Wehren, Helena Wölfl, Lukas Bugiel, Juliane Hahn, Alexandra Hennig, Mareike Theile, Patrick Primavesi, Britta Wirthmüller und Marianne Seidler, Photo: Dorothea Wagner
Performance: Stühle in der Stadt, 31. Oktober 2014, Photo: Dorothea Wagner
Performance: Stühle in der Stadt, 31. Oktober 2014, Photo: Dorothea Wagner
Performance: Petition Walk, 01. November 2014, Photo: Dorothea Wagner
Performance: Petition Walk, 01. November 2014, Photo: Dorothea Wagner