WS 16/17

Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Eiichiro Hirata

Einladung zum Gastvortrag  von Herrn  Prof. Dr. Eiichiro Hirata
(Keio-Universität Tokio)

Transkultureller Austausch. Ein japanisches Gastspiel in Europa um 1900

am Mi, 01.02.2017, 17.00 Uhr, Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft,
Ritterstraße 16

Prof. Dr. Eiichiro Hirata ist seit 2012 Professor für Theaterwissenschat am Institut für Germanistik der Keio-Universität Tokio. 2004 bis 2012 war er Associate Professor am selben Institut. Er lehrt vor allem zum deutschsprachigen und japanischen Theater. 2011 erhielt er den Kritikerpreis von der »Association Internationale des Critiques de Theatre«. Derzeitige Forschungsschwerpunkte sind Theater der Prä- und Absenz, Tragödientheorie und die Dramaturgie der europäischen und japanischen Theater. Wichtigste Publikationen: Theater in Japan (Mithg. 2009); Dramaturgen (japanisch 2010); Theater der Prä- und Absenz (japanisch, 2015).

Prof. Hirata ist Kooperationspartner des Leipziger Instituts für Theaterwissenschaft im zukünftigen Internationalen Master „Transcultural Theatre Studies.“

 

Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Klaus Zehelein am 24.01.17

Wir laden herzlich ein zum Vortrag von

Prof. Klaus Zehelein 
»MIT DEN OHREN SCHAUEN UND MIT DEN AUGEN HÖREN.
Helmut Lachenmanns Musik mit Bildern Das Mädchen mit den Schwefelhölzern«

am Dienstag, den 24. Januar 2017, um 15.00 Uhr
Institut für Theaterwissenschaft, Ritterstraße 16, 04109 Leipzig.

 

Prof. Klaus Zehelein studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt am Main. 1967-1970 Engagement als Dramaturg an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel. 1970-1977 Chefdramaturg am Staatstheater Oldenburg. 1977-1987 Chefdramaturg an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, später dort auch koordinierter Operndirektor. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als freier Schauspiel- und Operndramaturg in Berlin, Frankfurt, Brüssel und Wien ab 1989 künstlerischer Direktor des Hamburger Thalia Theaters. Von 1991-2006 Opernintendant an der Staatsoper Stuttgart. Von 2003-2015 Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Von 2006-2014 Präsident der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Lehrtätigkeit als Dozent für Musiksoziologie an der Universität Oldenburg in der Oldenburger Zeit. Nebenher Dozent an der State University of Minnesota sowie am Collège International de Philosophie in Paris engagiert. Gastprofessuren an der Universität Gießen (Institut für angewandte Theaterwissenschaft) und 1986-1992 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.

 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Vortragsreihe DIE MACHT DER GEFÜHLE - SCHAUPLÄTZE DES FREMDEN im DFG-Forschungsprojekt »Das Theater der Wiederholung« (Leitung: Prof. Dr. Günther Heeg) am
Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig.

Im Zentrum der Veranstaltungsreihe stehen Vorträge und Gespräche über das Musiktheater, besonders der Grand Opéra. Werke wie Fromental Halévys »La Juive« und »Le Huguenots«, »Le Prophète« und »L’Africaine/Vasco de Gama« von Giacomo Meyerbeer thematisieren das Fremde und die Macht der Gefühle, denen es ausgesetzt ist. Konfliktuös zerrissene Gesellschaften, religiöser Fanatismus und Fundamentalismus, Fremdenhass und kultureller Kolonialismus bilden das gewaltvolle stoffliche Substrat der Grand Opéra und verleihen ihr eine dringliche Aktualität.

Siehe auch: http://www.uni-leipzig.de/~theaterderwiederholung/

Gastvortrag von Herrn Dr. Christian Geltinger (Oper Leipzig) am 12.01.17

 

Die Macht der Gefühle – Schauplätze des Fremden
Vorträge und Gespräche zum Musiktheater
Januar 2016 bis April 2017

im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes "Das Theater der Wiederholung"
(Leitung: Prof. Dr. Günther Heeg)

Im Zentrum der Veranstaltungsreihe stehen Vorträge und Gespräche über das Musiktheater, besonders der Grand Opéra. Werke wie Fromental Halévys »La Juive« und »Le Huguenots«, »Le Prophète« und »L’Africaine/Vasco de Gama« von Giacomo Meyerbeer thematisieren das Fremde und die Macht der Gefühle, denen es ausgesetzt ist. Konfliktuös zerrissene Gesellschaften, religiöser Fanatismus und Fundamentalismus, Fremdenhass und kultureller Kolonialismus bilden das gewaltvolle stoffliche Substrat der Grand Opéra und verleihen ihr eine dringliche Aktualität.

Wir laden herzlich ein zum Vortrag von

Dr. Christian Geltinger (Leipzig)
»Il mio nome non sai.
Liebe als Identitätsfindung in Puccinis Turandot«

am Donnerstag, dem 12. Januar 2017, um 17.00 Uhr
im Institut für Theaterwissenschaft, Hörsaal, Ritterstraße 16, 04109 Leipzig

Dr. Christian Geltinger ist Chefdramaturg und Leiter Education an der Oper Leipzig. 2008 promovierte er zu dem Thema „Eine Oper der Dichter. Studien zum deutschen Opernlibretto um 1800“. Gastengagements als Dramaturg u.a. bei den Händel-Festspielen Halle (»Ottone, Re di Germania«, Regie: Franziska Severin) sowie bei den Bayreuther Festspielen (BF Medien) im Rahmen einer Kooperation mit der Oper Leipzig (»Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo«, Regie: Aron Stiehl). Regelmäßige Zusammenarbeiten mit dem Klangvokal Festival Dortmund, dem Zürcher Kammerorchester sowie dem CD-Label Rondeau Production. Eigene Textfassungen für konzertante Aufführung von Operette und Musical für das Rundfunkorchester des WDR. Lehraufträge u.a. an den Universitäten von St. Gallen, Leipzig und Halle.


Die Veranstaltungsreihe wird  fortgesetzt mit Gesprächen und Vorträgen von Jossi Wieler und Sergio Morabito (Stuttgart), Boris Kehrmann (Karlsruhe),  Prof. Dr. Sebastian Klotz (Berlin), Prof. Klaus Zehelein (Berlin) u.a.

Weitere Informationen zur Reihe und zum Forschungsprojekt auf der Projektwebseite.


Gastvortrag von

Herrn Prof. Dr. Mark Franko (Temple University, Philadelphia, Pennsylvania, United States)

Diskurse des Tanzes in Frankreich zwischen den Kriegen (Interwar Dance Discourse in France)

Mi, 11.01.17, 13.15 Uhr im Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft, Ritterstraße 16

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