Geschichte aufführen. Ein deutsch-polnisches transkulturelles Theaterprojekt über die Verfolgung jüdischer Menschen in Olsztyn und Leipzig und über die Erinnerungskultur

In zwei achttägigen Workshops in Polen und Deutschland setzen sich Schauspielstudierende aus Allenstein und Studierende der Theaterwissenschaft in Leipzig mit dem Alltag und der Verfolgung der jüdischen Bürger in Allenstein und Leipzig unter dem Nationalsozialismus auseinander.

Im deutsch-polnischen Dialog begegnen die TeilnehmerInnen den gegenwärtigen Erinnerungskulturen der jeweiligen Stadt und erarbeiten anhand von Berichten Überlebender, von Dokumenten über die Verfolgung und anhand von heutigen Aussagen der am Projekt Mitwirkenden zwei unterschiedliche szenische Präsentationen. Sie werden in Allenstein und Leipzig aufgeführt.

„Geschichte Aufführen" heißt, die Vergangenheit nicht als abgeschlossen zu betrachten, sondern sie mit unserem heutigen Erfahren und Handeln zu verbinden. Das Projekt verknüpft exemplarisch Geschichte, Erinnerung und Gegenwart. Im Medium des Theaters will es Geschichte erfahrbar machen und zu einer transkulturellen Erinnerungskultur beitragen.

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