Joseph Beuys: Grenzgänger und Transformer

Theorie-Praxis-Transfer Sommersemester 2009

Die Präsentation Joseph Beuys: Grenzgänger und Transformer
entspricht einer theoretisch praktischen Versuchsanordnung, in der gemeinsam Sinnzusammenhänge des Künstler-Schamanen Beuys reflektiert werden.
Bei diesem Transfer ist ganz im Beckettschen Sinne das Scheitern inklusive. Ausgangspunkt für die praktische Annäherung sind Fotos von Feuerringen, die Tod und Leben evozieren. Sie hängen entweder bearbeitet an der Wäscheleine (die Wäscheleine im Zadekschen Sinne als Lebenslinie verstanden), oder sind in eine andere Form transformiert zu sehen.

Da oftmals Rituale als Grundlage der künstlerischen Mitteilungen von Beuys dienen, wird mit einer gewissen rituellen Abfolge diesem Ansatz Tribut gezollt.  In dieser Lecture-Performance findet die Beuyssche Idee einer als Wissenschaft gedachten Kunst ebenso Berücksichtigung wie die wahrnehmungstheoretische Konzeption seiner Aktionen: Wer nicht denkt, fliegt raus.