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4.7. - Bridge Markland: king-ing the drag – drag-ing the king con-structing the bridge – de-constructing gender

REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES

Forschungsreihe
der Juniorprofessur Theaterwissenschaft
am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig

4.7.2018

19 Uhr

Institut für Theaterwissenschaft | Ritterstr. 16 | Leipzig

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REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES #1 – Die Berliner Gender-Performerin Bridge Markland lädt ein zu einer Reise nach Berlin und New York der 90er Jahre. Durch Experimente mit queerer Performance und Cross-Dressing überschreitet die Virtuosin des Rollenspiels die Grenzen zwischen Sub- und Hochkultur, Tanz, Theater, Cabaret, Gender-Performance und Puppentheater.

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ARTIST

Seit 1985 steht Bridge Markland auf der Bühne und tourte mit ihren Produktionen in Berlin, Deutschland, Europa, Kanada, USA und Australien. Von 1994 – 2002 organisierte sie Drag King Shows, Tourneen und Festivals u.a. 2002 das http://www.godrag.de Festival / women celebrate cross dressing gemeinsam mit Diane Torr, mit welcher sie auch u.a. im Film Venus Boyz von 2002 portraitiert ist.
www.bridge-markland.com
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https://reihenweisefremdstrangeinseries.wordpress.com/blog/
https://reihenweisefremdstrangeinseries.wordpress.com/ueber/
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ABOUT

Die Forschungsreihe REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES widmet sich ab dem Sommersemester 2018 der Beforschung von Fremdheit(en) und Fremdheitserfahrungen. Ausgehend von einer theaterwissenschaftlichen Perspektive sollen Blickwinkel und Ausrichtung der Reihe aber nicht auf diese beschränkt sein. Als durativ angelegtes Forschungsprojekt will es der Beweglichkeit und Kontextgebundenheit des eigenen Gegenstandes in ebenso beweglichen Format mit verschiedenen Gästen an unterschiedlichen Orten begegnen.

Mit jeder*m Eingeladenen, die aus verschiedenen künstlerischen und wissenschaftlichen, theoretischen wie praktischen Disziplinen, Genres, Forschungs- und Wissensfeldern stammen, wird sich der Fächer an Methoden, Zugängen, Perspektiven, Instrumenten und Tools erweitern, der einer gegenwärtigen und dringend notwendigen Fremdheitsforschung dienlich sein könnte. Die Vermittlung auch außerhalb akademischer Kontexte in die Gesellschaft hinein soll durch die Suche nach öffentlichen Veranstaltungsorten unter Maßgabe sozio-kultureller Barrierefreiheit angeregt werden.

Die Forschungsreihe wird vom Team der Juniorprofessur Theaterwissenschaft konzipiert und durchgeführt. Darüber hinaus werden Studierende der Theaterwissenschaft maßgeblich mit einbezogen, indem sie durch eine carte blanche pro Semester mindestens einen Gast auswählen dürfen.

Weitere Gäste und Termine:

#2          Arne Vogelgesang (internil – Verein zur Untersuchung Sozialer Komposition, Wien)
Wintersemester 2018/19 | Ort: n.n.b.

#3          Julian Warner & Oliver Zahn (HAUPTAKTION – Künstlerische Forschungsgesellschaft, München)
Wintersemester 2018/19 | Ort: n.n.b.

 

Gefördert von: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien