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Premiere: Donnerstag 19. April 2018, slave to the rhythm

Hermann Heisig (Leipzig/Berlin)

slave to the rhythm

Premiere: Donnerstag 19. April 2018, 20 Uhr

weitere Aufführungen: 20.-22. April & 2.-5. Mai 2018

Im Kontext der Lebensreformbewegung begründete der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze zu Beginn des 20. Jahrhunderts die rhythmisch-musikalische Erziehung als eine Methode, die unmittelbare Verbindung zwischen Musik und Bewegung als ‚bewegte Plastik’körperlich darzustellen. Dieser künstlerische Ansatz war Teil eines umfassenden Gesellschaftsentwurfes, ein sozialutopisches Experiment, geschaffen aus einer Suche nach dem ‚neuen Menschen’. Im Zentrum der rhythmisch-tänzerischen Übungen stand die Idee der Ganzheitlichkeit, desharmonischen Zusammenwirkens aller Kräfte. In „slave to the rhythm“ unternimmt der Choreograph Hermann Heisig gemeinsam mit vier TänzerInnen den Versuch einer körperlichen Annäherung an Dalcroze' Methode. Im Fokus steht dabei weniger die detailgenaue Rekonstruktion der historischen Vorlagen, sondern vielmehr eine Konfrontation ganzheitlicher Körperideologien mit den fragmentierten Wahrnehmungsmustern unserer Zeit. Heisig interessiert sich für den Punkt, an dem Harmonie totalitär wird, das Lebendige mechanisch, oder auch der Rhythmus und die Dynamik einer Gruppe außer Kontrolle geraten. https://www.schauspiel-leipzig.de/spielplan/a-z/slave-to-the-rhythm/

Idee: Hermann Heisig

Von und mit: Pieter Ampe, Jessica Batut, Hermann Heisig, Elpida Orfanidou, Alma Toaspern Bühne und Kostüme: Marie Gerstenberger Musik: Gunnar Wendel aka Kassem Mosse Licht: Thomas Achtner Produktionsleitung: Susanne Ogan Eine Produktion von Hermann Heisig in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden.

Gefördert aus Mitteln des Fonds Darstellende Künste und der

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

 

 

Residenz Schauspiel Leipzig

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Schauspiel Leipzig
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