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29.01.18 Diskurs-Veranstaltung

Wir möchten Sie herzlich einladen zur Diskurs-Veranstaltung:

„Sich spielend begegnen — Für ein transkulturelles Theater!“ 

am Montag, den 29. Januar 2018, 20.00 Uhr im Schauspiel Leipzig, Rangfoyer

Vorgestellt werden die jüngst erschienenen Publikationen „Das Transkulturelle Theater“ und „Willkommen Anderswo – sich spielend begegnen“.

Die Leipziger Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, Prof. Günther Heeg, Direktor des CCT, Lutz Hillmann, Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen, Claudius Baisch, Henrike Schmidt und Dana Soubh, Studierende der Leipziger Theaterwissenschaft, sowie Michelle Bray vom Theater Bautzen, diskutieren unter der Moderation von Stefan Petraschewsky, MDR Kultur, die Möglichkeiten transkultureller Bildungsarbeit durch Theater.  

„Das transkulturelle Theater“ von Günther Heeg entwickelt eine Forschungsperspektive, die es erlaubt, historisch und räumlich unterschiedliche Praktiken von Theater in der Perspektive einer künftigen transkulturellen Gemeinschaft zu sehen. In einer historischen Konstellation, in der fundamentalistische Bewegungen weltweit Fremdenangst und Fremdenhass ausagieren, ist das transkulturelle Theater ein entscheidendes Medium der Hinwendung zum Fremden.

Die praktische Erprobung der Idee eines transkulturellen Theaters fand auf dem Festival „Willkommen Anderswo – sich spielend begegnen“ im Mai 2017 in Bautzen statt. Dabei stellten Theater aus acht deutschen Städten, Theaterarbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung vor.

Studierende des Centre of Competence for Theatre (CCT), am Institut für Theaterwissenschaft Leipzig haben die Produktionen begleitet und sich in einem Kolloquium u.a. mit den Fragen auseinandergesetzt, wie ein transkulturelles Zusammenleben gelingen und welche Rolle Theater dabei spielen kann. 

Alle Ergebnisse dieser Arbeit sind in einem Buch zum Festival erschienen. In Form von Erlebnisberichten, Essays, Reflexionen und O-Tönen der beteiligten Kinder und Jugendlichen, Theaterpädagogen, Intendanten und Journalisten werden die Projekte zu exemplarischen Modellen der Theaterarbeit für eine künftige transkulturelle Gesellschaft verdichtet.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!