Aktuelles

22.01. Gastvortrag Prof. Dr. Anselm Gerhard (Universität Bern)

Sehr herzlich möchten wir Sie einladen zu folgenden Veranstaltungen von und mit

Prof. Dr. Anselm Gerhard (Universität Bern)

Zu seinem Vortrag:

Briefe über Briefe. Schostakowitschs »Nase« zwischen Operntradition und »uslovnyj teatr«

am Montag, den 22.01.2018, um 17.00 Uhr

Institut für Theaterwissenschaft, Hörsaal

Und zu einem Kolloquium:

Katerinas Langeweile und Schostakowitschs Umgang mit einem »romantischen« Motiv in »Lady Macbeth von Mzensk«

am Dienstag, den 23.01.2018, um 11.00 Uhr

Institut für Theaterwissenschaft, Seminarraum

(Material für das Kolloquium wird in einem Handapparat, im Institut für Theaterwissenschaft, bereitgestellt).

 

Anselm Gerhard, geboren 1958 in Heidelberg, studierte in Frankfurt am Main, an der Technischen Universität Berlin, am Istituto di Studi Verdiani (Parma) und in Paris. Nach Tätigkeiten in Münster (Westfalen), Augsburg, Basel und Heidelberg seit 1994 ordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Bern. Sein Buch Die Verstädterung der Oper. Paris und das Musiktheater des 19.Jahrhunderts (Stuttgart/Weimar: Metzler 1994) gilt als Standardwerk zur französischen «Grand Opéra», das gemeinsam mit Uwe Schweikert herausgegebene Verdi Handbuch (Stuttgart/Weimar: Metzler 2001, 2013) als unverzichtbares Nachschlagewerk. 2008 wurden seine «outstanding contributions to musicology» mit der «Dent Medal» der Royal Musical Association (London) ausgezeichnet.

 

Nach den erfolgreichen Veranstaltungsreihen „Forum Musiktheater“ und „Die Macht der Gefühle – Schauplätze des Fremden“ knüpft die Fortsetzung „Grenzüberschreitung Musik/Theater“ an vorangegangene Fragestellungen an und eröffnet zugleich eine neue Perspektive. Der Blick richtet sich nun zentral auf die wechselseitige Grenzüberschreitung von Musik und Theater und das Mit- und Gegeneinander von Szene, Geste, Bild, Gesang und Rhythmus jenseits der Idee des Gesamtkunstwerks.

Die Reihe wird fortgesetzt mit Vorträgen von Prof. Dr. Anno Mungen, (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Cristina Urchueguía (Universität Bern), Prof. Dr. Regine Elzenheimer (HMT Leipzig) und Prof. Klaus Zehelein (Berlin).

 

Wir würden uns sehr freuen, Sie am 22. und 23. Januar begrüßen zu dürfen!